Ein Schmuckkästchen für die Götter-Gattin

Ein Schmuckkästchen für die Götter-Gattin

Ein Schmuckkästchen für die Götter-Gattin

Ein Schmuckkästchen für die Götter-Gattin

 

Ein wenig altes Holz, auf Wunsch geweisselt. Zu einem Kästchen zusammengeschustert – mit Charme und Geschichte.

Im Zentrum: eine alte Bircher-Raffel. Sie durchdringt das Kästchen von oben nach unten. Oben zum Halten, unten zwei Ringe, um noch etwas anzuhängen. Wo früher Äpfel oder Kartoffeln geraspelt wurden, hängen heute die Ohrringe.

Ketten und Armbänder warten auf ihren nächsten Einsatz – an alten Schubladengriffen, die nun neue Rollen übernehmen. Zwei Löcher im Boden schaffen Raum für längere Ketten.

Der Kleinkram findet Platz in zwei kleinen Holzkistchen. Zum Herausziehen dienen halbe Fadenspulen – nicht nur praktisch, sondern auch schön. Dazwischen die alte Form eines Confiseurs: einst zum Giessen von Schokoladeneiern, heute als Ringfach im Einsatz.

Einige Fragmente von vergoldetem Plattmetall zieren den Rahmen – eine Imagination von vergangenem Glanz und Eleganz.

Einfach, schlicht – und doch mit genügend Charme, um sogar eine Götter-Gattin milde zu stimmen.

 

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Lady in Rust

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Das mysteriöse Unikat mit Blick

Da ist das Frauengesicht im Stil vergangener Dekaden, charmant inszeniert zwischen floralem Schnitzwerk. Da ist der Rollverschluss, der sich schliessen lässt – als wolle man etwas bewahren. Da sind die fünf Schubladen mit Raum für Gedanken, Kleinigkeiten, Pläne – mit Platz für Ordnung und Offenheit zugleich.

Die Seiten: eine fingierte Rostfläche und ein Patchwork aus Farbe, Geschichte und Andeutung.

Die Deckplatte: ein Fischgrätmuster wie ein Echo aus Parkettböden, kombiniert mit Farben, die sich durchziehen wie ein roter Faden.

Ein Möbel wie ein Filmstill: einst wohl ein nüchterner Schreibtischkorpus, heute eine kleine Bühne der Erinnerungen – aufgefrischt, verfremdet, veredelt.

Für Menschen mit Sinn für Zwischentöne. Für Räume, die Charakter vertragen. Für alle, denen Möbel mehr sein dürfen als nur Möbel.

 

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Telefon-Schlüsselkästchen

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In den 50er-Jahren hing das Telefon noch fest an der Wand – verbunden mit Kabeln, schwer im Griff, bestimmt vom leisen Surren der Wählscheibe und dem hellen Klang der Glocken. Dieses Exemplar hat längst ausgedient, doch sein Antlitz erzählt noch immer von einer Zeit, in der Gespräche teuer waren und deshalb mehr Gewicht hatten und jedes Wählen Geduld verlangte.

Heute birgt es ein neues Geheimnis. Hinter der schwarzen Front verbirgt sich ein rotes Schlüsselkästchen – verborgen im Gewand der Erinnerung. Wer es betrachtet, sieht zunächst nur ein Relikt der Vergangenheit. Erst beim zweiten Blick offenbart sich die Funktion: ein Hüter für Ordnung, sorgsam und unscheinbar.

Auch das kleine schwarze Kästchen darüber gehörte von Anfang an dazu. Einst gefüllt mit Elektronik, ist es nun ein stilles Zusatzfach, magnetisch verschlossen, bereit für kleine Dinge, die unauffällig bleiben sollen.

Und noch immer lebt die Wählscheibe. Wer sie dreht, erlebt den Widerstand und das anschliessende Zurückgleiten – begleitet von diesem unverkennbaren rhythmischen Klack, Klack, Klack. Für die Jungen, die nur Tasten oder Touchscreens kennen, ist es ein überraschendes Erlebnis, ein mechanisches Echo aus einer fast vergessenen Welt.

So wird dieses Telefon zum Kästchen gegen das Vergessen – im doppelten Sinn: Es bewahrt die Erinnerung an die alte Telefonie und zugleich die Schlüssel, die man sorgsam darin verstaut hat. Ein Stück Alltagskunst, das Vergangenheit und Gegenwart leise miteinander verbindet.

 

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Fadenspiele

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Im 19. Jahrhundert war das Baselbiet ein Zentrum der Seidenbandweberei. In kleinen Manufakturen zwischen Liestal und Gelterkinden wurden mit genau solchen Spulen feine Bänder gefertigt – für Hüte, Kleider, Orden und Export. Der Faden floss, und mit ihm eine stille Präzision.

Heute drehen sich diese Spulen nicht mehr für den Markt. Sie drehen sich – ganz wörtlich – nur noch um sich selbst. Fixiert in einem Rahmen aus verwittertem Holz, gehalten von halbierten Spulen, drehbar und zweckfrei.

Ein Kunststück der Zwecklosigkeit.
Schlicht zur Sichte, zum Verweilen. Zur Erinnerung vielleicht. Oder zum Schmunzeln: Wie aus Werkzeug Zierde wird. Und wie still sich Geschichten aufwickeln, wenn man ihnen ein wenig Raum lässt.

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Militay-Barber-Box

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Der Barber-Kasten – für Männer mit Haltung (…und für Frauen, die wissen, was sie ihrem Liebsten schenken)

Ein Stück Holz mit Vergangenheit: Einst unterwegs in militärischer Mission, nun verwandelt in ein stilles Möbelstück für markante Rituale.

Die Oberfläche in moosgrünem Schimmer, beschlagen mit altem Metall. Ein Löwenkopf wacht über die Front, ein kleiner Spiegel innen reflektiert mehr als nur das Gesicht. Ordnung findet Platz in kleinen Fächern, Rasierkultur wird zur täglichen Zeremonie.

Ein Kasten, der nicht gefallen will – sondern Eindruck hinterlässt.
Für den Mann, der seinen Morgen mit einem Augenzwinkern beginnt – und einem Griff zur Klinge.

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